Das Projektbüro ist am Freitag, 18. Mai 2012, geschlossen.

Interaktive Grundstückskarten

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News

17/05 2012

Justziminister steht zu Neubau im Gewerbepark

Justizminister Jochen Hartloff hält ohne Wenn und Aber am Neubau eines Justizzentrums in Bad Kreuznach fest. Dies bestätigte er in einem Exklusivinterview mit der Allgemeinen Zeitung Bad Kreuznach (Ausgabe Mittwoch, 16. Mai).  Die Kritik des Rechnungshofes, der Standort „Gewerbepark General Rose“ liege zu weit an der Peripherie, teilt der Minister nicht. Nach seinem Verständnis soll das Justizministerium als eine Art „Ankermieter“„auch helfen, die Konversionsfläche  städtebaulich weiterzuentwickeln. Den Hinweis des Landesrechnungshofes im Bezug eine mögliche Radonbelastung müsse man ernst nehmen, warb der Minister um Verständnis für die Verzögerung. Eigentlich war ein Spatenstich noch für dieses Jahr vorgesehen.

Der Minister betonte in dem Interwiew, das er kein Interesse habe, das Projekt zu verschleppen. Das Justizzentrum solle  in einem „vernünftigen Zeitraum“ gestemmt werden.


17/05 2012

BKEG  zu Radon: Aufklärung statt Panikmache

„Radon kommt überall vor, im ganzen Land. Es ist  kein Bad Kreuznach spezifisches Problem. Wir können hier auf keinen Fall von hohen Werten sprechen, sondern von moderaten.“ Klare Worte von dem Diplom-Geologen Dr. Bert Rein, der im Auftrag des Landes und im Rahmen eines Forschungsprojektes Radon im ganzen Land misst.

Die BKEG hatte zu einem Pressegespräch eingeladen, nachdem der Landesrechnungshof in Zusammenhang mit einer möglichen Radonbelastung  Bad Kreuznach als geeigneten Standort für Behördenneubauten in Zweifel zieht, ganz im Gegensatz zu Justizminister Jochen Hartloff, der sich  in einem Zeitungsinterview zum Gewerbepark General Rose als Standort für das neue Justizzentrum in Bad Kreuznach bekennt. „Wir hoffen, dass die Aussagen des Ministers wesentlich dazu beitragen, die Diskussion über das landesweite Thema Radon auf eine sachliche Basis zu stellen“, sagt BKEG-Geschäftsführer Dietmar Canis. Denn der Landesrechnungshof hat mit seiner Aussage in Bad Kreuznach für große Irritation und Besorgnis ausgelöst. „Erste Kaufinteressenten für Grundstücke in unseren Gebieten bzw. Eigentümer haben sich bereits an uns gewandt“, so Canis weiter.

Daher setzt die BKEG auf sachliche Aufklärung, um damit neben einem Image- auch einen wirtschaftlichen Schaden abzuwenden.“ Schützenhilfe gibt es dabei auch von Sanitätsrat Dr. Hans Jöckel, der medizinische Leiter des Bad Kreuznacher Radonstollens, in dem seit 100 Jahren die Schmerzen von Rheumapatienten mit großem Erfolg wesentlich gelindert werden.  „Bei Bergleuten, die viele Jahre unter Tag arbeiten und dabei mit Radioaktivität in Berührung kommen, gibt es eine höhere Zahl von Lungenkrebsfällen.“  Das haber aber mit dem Radon im Boden oder in der Raumluft in Häusern übehaupt nichts zu tun. Zusammenhänge mit Krebserkrankungen seien bislang nur Theorie und nicht bewiesen, so der international anerkannte Epxerte auf diesem Gebiet.  

Die BKEG hat im Februar vom Landesbetrieb Liegenschaften und Baubetreuung (LBB) erfahren, dass auf dem Gelände des geplanten Justizzentrums im Gewerbepark General Rose erhöhte Radonwerte (Schadstoffstufe 2, 51 bis 100 Becquerel pro Kubikmeter Raumnluft)) gemessen wurden. Dies ist die Schadstoffstufe, die im Übrigen für die meisten Städte und Gemeinden im Lande gilt. Daraufhin wurden im April konkrete Messungen bei Dr. Bert Rein  in Auftrag gegeben. Erste Ergebnisse liegen Ende Mai vor und werden im Rahmen einer Bürgerversammlung der Stadt am Montag, 4. Juni, 19 Uhr, im Haus des Gastes vorgestellt. Auch Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer ist es ein Rätsel, wie der Landesrechnungshof eine „ganze Stadt in Frage stellen kann.“ Auch sie fürchtet, dass dadurch Bad Kreuznach in seinem „Aufschwung gebremst wird.“  Das Wachsen als großes Mittelzentrum habe man der Konversion zu verdanken, die das Land mit großen Mitteln finanziell fördert.   

Bereits im April  hat die BKEG Kaufinteressenten über mögliche Radonbelastungen informiert bzw. diesen Hinweis auch in die Kaufverträge aufgenommen. „Wir nehmen nichts auf die leichte Schulter, verwahren uns aber vor Panikmache“,  stellt Geschäftsführer Canis klar. Alle Grundstückskäufer erhalten zudem die auf ihrem Boden gemessenen Werte.  Dazu der Gutachter Dr. Rein: „Selbst wenn die Messungen erhöhte Werte bestätigen sollten:  Dieses Problem lässt sich bei Neubauten leicht und mit geringen Mehrkosten lösen.“

Emfpohlen werden eine radondichte Folienabdichtung unter der Bodenplatte und an den vertikalen erdberührenden Wänden.

In einer Wohnung in der Steubenstraße („Rheingrafenblick“) wurden im Erdgeschoss 30 Becquerel/Kubikmeter  Raumluft   gemessen. Das Ergebnis liegt weit unterhalb des von der Weltgesundheitsorganisaion vorschlagenen Referenzwertes von 100 Becquerel pro Kubikmeter Raumluft. Diese Unterlagen stellte der Eigentümer, der sich an der landesweiten Messung beteiligte,  der BKEG zur Verfügung.

Sie nahmen zum Thema Radon in Bad Kreuznach Stellung: Thomas Müller (BKEG), Dr. Bert Rein, Dr. Hans Jöckel, Dr. Heike Kaster-Meurer, Dietmar Canis und Rolf Riecker (BKEG).

11/05 2012

Radon-Problematik betrifft das ganze Land

„Das natürliche Vorkommen von Radon in Gesteinen ist keine Bad Kreuznacher Problematik, sondern zieht sich durchgängig durch das ganze Land“. Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer verweist dabei auf eine Karte des Landesamt für Bergbau und Geologie, wonach gut zwei Drittel der Städte und Gemeinden in Rheinland-Pfalz eine ähnliche Belastungsstufe aufweisen.“ Dabei wundert sie sich  allerdings darüber, dass die Landeshauptstadt Mainz von der Messung ausgenommen ist. Irritiert ist sie über die Einschätzung des Landesrechnungshofes, wonach „Bad Kreuznach als Behördenstandort wegen der Radonproblematik grundsätzlich angezweifelt wird“.  

Die Oberbürgermeisterin setzt auf sachliche Aufklärung und Information. Nachdem bekannt wurde, dass eine  Messreihe, die das Landesamt für Bergbau und Geologie landesweit im Rahmen eines Forschungsprojekte durchgeführt hat, auch in Bad Kreuznach erhöhte Werte prognostizierte, hat die BKEG konkrete Untersuchungen auf ihren Gebieten im Gewerbepark General Rose und in den Wohngebieten „Rheingaublick“, „Rheingrafenblick“ und „Musikerviertel“  in Auftrag gegeben und den Hinweis auf mögliche Radonbelastung in den Kaufverträgen für die Grundstücke aufgenommen. Die ersten Mess-Ergebnisse liegen Ende Mai vor. „Dann informieren wird die Bürgerschaft“ am Montag, 4. Juni, 19 Uhr, im Haus des Gastes“, so die Oberbürgermeisterin. Der Gutachter und Experte Dr. Bert Rein, der im Auftrag des Landes die Messungen in ganz Rheinland-Pfalz durchführte, wird dabei ausführlich zum Thema Radon informieren. „Wir haben bereits reagiert und den Hinweis auf Radon in den Bebauungsplänen aufgenommen“, so die OB. „Es gibt bereits Hinweise von Experten, dass bei Neubauten das Problem von erhöhtem Radon mit speziellen Bodenplatten lösen ist“ Dies empfiehlt im Übrigen  das Labor, das  Radon auf dem Gelände des ehemaligen Justizzentrums gemessen hat.  „Zusätzliche Schutzmaßnahmen für das Gebäude oder die geplanten Erdwärmebohrungen sind nicht erforderlich, insofern eine Abdichtung aller Durchlässe in das Gebäude gewährleistet wird“. heißt e unter abschließende Bemerkungen.

Bei all der aktuellen Aufregung darf man eines nicht vergessen. „Radon hat auch heilende Wirkung, lindert bei Rheuma-Patienten Schmerzen. Und damit haben wir als Radonheilbad mit unserem Radon-Stollen seit 100 Jahren gute Erfahrungen gemacht“, so die Oberbürgermeisterin abschließend.


Impressionen aus Bad Kreuznach

Entspannen im Kurpark Spaß im Hochseilgarten Blick über die Stadt Familienfreundliches Ambiente Wahrzeichen der Stadt: die Brückenhäuser

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